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Allgemeines über Kaffee


Kaffee (coffea), wie wir Ihn kennen, ist ein Mitglied in der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Derzeit gibt es 124 bekannte Arten der Kaffeepflanze, von dehnen die bekanntesten, auf Grund der Verwendung als Plantagenpflanze, Arabica-Kaffee (coffea arabica) und Robusta-Kaffee (coffea-Robusta) sind. Jene werden zur Gewinnung von Kaffeekirschen angebaut, diese letzten endes zum allseits begerten Heißgetränk Kaffee verarbeitet werden.


Nasse Aufbereitung


Der Weg von der frisch gepflückten Kaffeekirsche hin zum gerösteten Kaffee ist lang. Nach der Ernte werden die Früchte entkernt. Diesen Vorgang nennt man auch entpulpen. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren. Die aufwendigste ist die sogenannte nasse Aufbereitung. Dabei werden große Mengen an Frischwasser benötigt, weshalb dieses Verfahren nicht überall und auch nur bei kleinen Erntemengen angewandt werden kann.


Kaffee trocknen


Nachdem die Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch getrennt wurden sind, werden diese 8 bis 10 Tage unter Sonneneinstrahlung getrocknet und regelmäßig mit einem Rechen gewendet. In dieser Phase ist die Kaffeebohne noch von Ihrer Pergamenthaut und Silberhaut umgeben, weshalb man den Kaffee zu diesem Zeitpunkt auch als Pergament-Kaffee bezeichnet. Während der Sonnentrocknung dient die Pergamenthaut als natürlicher Schutz.

Nach der Sonnentrocknung haben die Kaffeebohnen eine ideale Restfeuchtigkeit von ca. 11,5% Wasseranteil.


Anbaugebiete


Der Großteil aller Kaffeeanbaugebiete liegt entlang des sogenannten Kaffee-Gürtel. Dies ist die Region rund um den Äquator. Je nach Höhenlage der jeweilig angebauten Kaffeepflanzen entwickelt sich auch das Aroma. Mit zunehmender Höhe und folglich abnehmenden Temperaturen wachsen diese langsamer, wodurch sich mehr Aromastoffe entwickeln. Aus diesem Grund, macht der Arabica-Kaffee (Hochlandkaffee) ungefähr 70% des weltweit produzierten Kaffees aus.